Katastrophenschutz durch die DLRG

Für den Katastrophenfall bzw. für Großschadenslagen hat die DLRG ihre Wasserrettungseinheiten landesweit zu Wasserrettungszügen zusammengefasst. Damit stehen in Niedersachsen flächendeckend 21 Wasserrettungszüge mit insgesamt 900 Einsatzkräften zur Verfügung.

Für überörtliche Einsätze ist eine Landeseinsatzbereitschaft mit drei Wasserrettungszügen aufgestellt.

Die Aufstellung bzw. Ausstattung der Einheiten erfolgt an Hand der Stärke und Ausstattungsnachweisung (StAN). Damit wird landesweit ein einheitlicher Einsatzwert der Wasserrettungszüge sichergestellt.

Auf der Grundlage der Fachausbildung Wasserrettungsdienst erfolgt die Spezialausbildung von Kraftfahrern, Bootsführern, Sprechfunkern und Tauchern.

Durch die Ausbildung von Trupp-, Gruppen- und Zugführen nach DV 100 ist die einheitliche Führung der Wasserrettungszüge in den Strukturen der Katastrophenabwehr gewährleistet.

Unsere Fachberater stehen den Stäben und den Technischen Einsatzleitungen als kompetente Ansprechpartner bei der Abwehr von Wassergefahren zur Seite.

Bei überörtlichen Gefahrenlagen werden die Fachberater durch die Koordinierungsstelle der Landeseinsatzleitung unterstützt. Diese regelt entsprechend der Anforderungen die Bereitstellung und die Zuführung weiterer Wasserrettungs einheiten in die Einsatzräume.

Zu den Aufgaben eines Wasserrettungszuges gehören die Rettung von Personen und die Bergung von Sachgütern aus Wasser- und Eisgefahren, Versorgung und Sanitätsdienst in Hochwassergebieten, wasserseitige Sicherung von Deichen, technische Hilfe, Erkundungaufgaben, Material- und Personaltransport zu Wasser, Unterstützung und Sicherung anderer Fachdienste und die Evakuierung aus Überschwemmungsgebieten.